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1. Traditionelles Schggiweekend der dritten Mannschaft in Lenzerheide/Valbella vom 30.1. bis 1.2.2004

Bei strahlendem Sonnenschein ( wenn Engel reisen, lacht der Himmel ) fuhren wir mit 2 Autos am Freitag Mittag im Bilg ab. Dave und Sandro fuhren uns sicher und auf dem direktesten Weg Richtung Lenzerheide. Nach einem kurzen Boxenstop im Heidiland gings sofort weiter und unser gebürtiger Churer Sandro, auch "Local" genannt, übernahm die Spitze. Von Heimatgefühlen gepackt, fuhren wir nicht wie üblich die Umfahrung Chur, sondern mitten durch.
Nun fühlte er sich wahrscheinlich wie Jesus der nach Nazareth zurück kehrte und begann sämtlichen Passanten zu winken. Dass es sich dabei zu 90% um ahnungslose Touristen handelte war an ihrem Gesichtsausdruck unschwer zu erkennen. Trotz der verlorenen Viertelstunde und der unnötigen "Show" kamen wir immer noch genug früh in Valbella an.

Nach dem Einchecken im Schülerheim der Stadt Zürich (waren zur Zeit keine Schüler da) machten wir uns bereit, um Nachtskifahren zu gehen. Wir fanden traumhafte Bedingungen vor. Nach Zwei rasanten Abfahrten ließen dann aber bei Snörre bereits die Kräfte nach und er konnte sich nicht mehr auf seinem Snowboard halten. (Da war glaub Öl auf der Piste!?) Jedenfalls kam er Kopf voran auf dem Rücken den Hang herunter gerutscht und jammerte über Schnee in "seines Arsches spalte". Dies zwang ;-) uns nun bereits die Alp Stätz aufzusuchen, wo wir uns an der Bar aufwärmten und warteten bis besagtes Hinterteil wieder trocken war und das braucht ja bekanntlich seine Zeit.

So 2 oder 3 Bierchen später fuhren wir dann auf unsern Brettern direkt zum Berghotel Sartons wo für uns ein Tisch reserviert war.
Hier stießen dann auch noch unsere Workaholics (Rest der Mannschaft), welche aus Beruflichen Gründen erst am Abend los fuhren, zu uns.
Nun waren wir also komplett und das Training (Kitten) konnte beginnen. Nur noch schnell den nötigen "Boden" in Form eines Fondue und dann kann's Los gehen.
Da sich ein Teilnehmer (Name der Redaktion bekannt) bereits in die hübsche Kellnerin verliebt hatte und diese sich zu aller Erstaunen als "Knoblauchfetishistin" outete, wurde dann auch kräftig mit Knoblauch nachgewürzt.
Manche Leute behaupteten es hätte zu wenig Käse am Knoblauch, aber das störte ihn (zu diesem Zeitpunkt) überhaupt nicht. (Sollte sich später noch ändern.)
Mit dem Taxi fuhren wir dann in den Aprés-Ski in die Slalom-Bar, von wo wir nach einigen Bierchen in Richtung Lenzerheide aufbrachen für den "richtigen" Ausgang. Dort blieben wir dann auch bis in die späten Morgenstunden. (Einzelheiten sind nur noch Einzelnen bekannt).

Nach 2 Stunden Schlaf machten sich zwei verwegene Schgii-Fahrer auf die Socken, um die Skipisten unsicher zu machen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Die restlichen Kollegen schliefen noch etwas länger und kamen dann auch auf die Piste.
Am späteren Nachmittag trafen wir uns alle in der Sternenbar. Schon bald machten wir uns auf, um vor dem Abendessen noch etwas zu schlafen. Einige machten sich aber bereits auf den Weg in die Slalom-Bar und der Rest folgte wenig später.
So trafen wir uns also wieder alle zum Apéro. Alle ?? Tyas ( der Aufgeweckte ) wollte etwas später direkt zum Essen in die nahegelegene Pizzeria kommen. Obwohl er Behauptete den Weg genaustens zu kennen, hatte er etwas Mühe mit der Orientierung und wanderte friedlich auf die falsche Seite. Nachdem er einen zugefrorenen See überquert hatte und nur noch wenige Gehminuten vor Lenzerheide war, kam ihm eine "Blitzidee". Also zog er sein Handy und erkundigte sich bei Local-Sandro nach dem richtigen Weg.
Zu dieser Zeit saßen wir bereits in der Pizzeria und machten uns Sorgen ob er den Weg zurück  finden würde? Was wenn er im Eis einbricht? Würde er es überhaupt bemerken? Was wären wohl seine ersten Worte? Böse Zungen behaupteten dass diese wohl "scheisse mini Zigis sind nass" währen. Nach einer Weile ist  unser Wanderer dann auch endlich in der Pizzeria angekommen. Ein bisschen durchfroren aber heil.

Nach dem Essen wollten wir per Taxi nach Lenzerheide. Das Taxiunternehmen hat gesagt, sie kommen in etwa 15 Minuten. Nach 45 Minuten sind wir dann schon langsam ungeduldig geworden. Nach fast einer Stunde fuhr endlich ein Taxi vor. Wir zwängten uns (11 Personen) in einen 9-Plätzer-Bus. Der Fahrer fuhr dann los und einigen von uns lief ihr gesamtes Leben vor den Augen nochmals durch. Innerorts bei Gegenverkehr hatte der Fahrer das Gefühl, dass er überholen muss. Wahrscheinlich wollte er die Verspätung wieder wettmachen. Am Ende ist alles gut gegangen und wir konnten beim Aussteigen in Lenzerheide bereits wieder über den soeben eingegangenen Fahrauftrag für eine Gruppe von 15 Personen lachen.
Durstig versuchten wir in ein Bar zu steuern. Es hat sich als schwieriges Unterfangen herausgestellt. Es waren sehr viele Leute unterwegs und so hat es sich ergeben, dass sich einzelne Gruppen bildeten. Einige gingen dann etwas früher schlafen und andere, wie zum Beispiel der "verliebte Chnoblifresser" kamen erst nach 4 Uhr Morgens nach Hause.
Um 8 Uhr standen dann die beiden verwegenen Schgii-Fahrer und ein neuer zusätzlicher verwegener Snöber sowie ein nach Knoblauch stinkender "Bigfootler" wieder auf, um den letzten Tag noch auf den Skiern, bzw. Brett zu verbringen. Zum Mittagessen trafen wir uns wieder im Berghotel Sartons. Dann machten sich die ersten wieder auf den Heimweg. Die restlichen fuhren dann kurz nach 14 Uhr ab Richtung Embrach. Es war ein super Wochenende mit viel Sonne und viel Schnee. Vielen Dank an unseren Bündner Schgii-Fahrer für das Organisieren.

Fotos können unter "Fotos" angeschaut werden.

Ein Teilnehmer